Nach dem Pölventrail in 2019 und dem Kaisermarathon 2024 stand für Karina Maier heuer die komplette Serie der Tour de Tirol auf dem Wettkampfkalender. Los ging es bereits am Freitag beim relativ flachen Söll Zehner. 10 km mit knapp 300 Hm am Ortsrand von Söll war für alle Teilnehmer das richtige Aufwärmen. Mit 42:23 wurde sie auf der für sie eher kurzen Strecke siebte Frau. Pech für Karina, dass mit Nadine Hübel die spätere Gesamtsiegerin der Tour in Ihrer AK startete.
Am Samstag dann mit dem Kaisermarathon der Hauptlauf. Mit guten Beinen lief es sehr gut für Karina. Viele der 2450 Höhenmeter konnte sie laufend bewältigen, doch auf den letzten 6 Kilometern von Obersöll hinauf auf die Hohe Salve hieß es für alle: möglichst schnell marschieren – die Skipiste war dann doch zu steil. Nach 4:34:22 erreichte sie das Ziel und landete erneut auf Platz 7 aller Frauen und Platz 2 in der AK. Patschnass vom Regen und völlig durchgefroren war sie sich eigentlich sicher, am Sonntag nicht mehr an den Start zu gehen.
Doch am nächsten Morgen war das alles vergessen und für den abschließenden Pölventrail mit 23 km und 1300 Hm hatte sie noch genug Körner übrig gelassen. Trotz der enormen vorbelastung lief es von der ersten bis zur letzten Minute super für Karina, wenn da nicht kurz vor dem Ziel dieser Moment der Unaufmerksamkeit gewesen wäre. Bei km 20 bog sie falsch ab und im Downhill merkte sie erst nach 300 Meter, dass sie falsch war. Also die 40 Höhenmeter wieder zurück und auf der richtigen Strecke weiter. Drei Minuten und zwei Plätze im Frauenfeld kostete ihr dieser Fehler. Nach 2:34:30 war sie dann als 14. Frau im Ziel (nicht alle Starter liefen die ganze Serie)
Mit 7:51:16 erreichte sie in der Gesamtwertung der Tour de Tirol bei den Frauen einen hervorragenden 5. Platz und wurde in der W40 Zweite. Erneut ein Meilenstein in einer sehr erfolgreichen Saison.




