TSV Detag Wernberg – Leichtathletik

Silke Pfab Dritte beim Allgäu Kult Classic

Lange hat Silke Pfab für ihren Saisonhöhepunkt nach Plan trainiert. Als letzten Test startete sie vor zwei Wochen in Regensburg über die olympische Distanz, wo es bereits recht gut lief. Ich Immenstadt konnte sie sich nun für die harte Arbeit belohnen. Auf der Mitteldistanz mit 1,9 km schwimmen, 90 km Rad und 20 km laufen, kam sie nach 5:48:25 unter allen Frauen auf Platz 48. Dabei landete sie in der AK 45 hinter der Schweizerin Andrea Rudin und der Tschechin Marie Schwagerova auf einem super 3. Platz, mit gerade mal einer Minute Rückstand auf die Zweite.

Hier ihre eigenen Eindrücke:

Am 23.08. war es endlich soweit: Saisonhöhepunkt – der Allgäu Triathlon. Gut vorbereitet und ordentlich aufgeregt, ging es Richtung Startlinie. Mein Ziel war gut durchkommen und Spaß zu haben. Die Strecke hatte es allerdings ordentlich in sich – anspruchsvoll auf dem Rad und auch die Laufstrecke war mit ihren Wellen alles andere als flach.

Beim Schwimmen war der Plan: Ruhe bewahren und Rhythmus finden. Das hat auch ganz gut funktioniert … bis die ersten Männer von hinten kamen und einen überrollten.

Auf dem Rad lief die erste Runde richtig top. Allerdings habe ich dabei die Verpflegung etwas vernachlässigt – was ich in der zweiten Runde merkte. Ein absolutes Highlight war der Kalvarienberg: Die Stimmung dort war einfach unglaublich. Die Zuschauer haben so laut angefeuert, dass sie mich förmlich den Berg hochgetrieben haben. Da bekam ich tatsächlich Gänsehaut. Nach 3:15:37 Stunden war mit 91km und knapp 1400hm die Radstrecke geschafft.

Beim Laufen ging es dann relativ gut. Mein Plan war, möglichst gleichmäßig die 21 km zu laufen. Ab km 6 habe ich jede Verpflegungsstelle mitgenommen. Kurz vor dem Ziel hatte der Kuhsteig es mit ordentlich Höhenmetern allerdings noch einmal richtig in sich. Auch dort waren unglaublich viele Zuschauer, die einen förmlich hinaufgetragen haben. Es lief tatsächlich besser als geplant! Ich war einfach nur überglücklich und stolz, dieses „Kult Rennen“ geschafft zu haben – ganz besonders, weil meine Familie dabei war und mich auf dem Weg ins Ziel unterstützt und angefeuert haben. Was für ein Rennen, Gänsehaut pur, definitiv ein Saisonhöhepunkt, den ich so schnell nicht vergessen werde!!

 

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